Auto versichern in Spanien

Spanien ist ein Land, in dem zum Teil andere Regeln gelten, als in Deutschland. Dies gilt auch für Resistenten – also Menschen, die ihren Lebensabend in diesem südeuropäischen Land verbringen – und ein Auto anmelden möchten. Eine Fahrzeug Versicherung ist in Spanien einfach gestrickt und zu einem günstigen Preis zu bekommen. Allerdring sind die Höhe der Kosten abhängig vom Modell, vom Baujahr und von der Zulassungs-Region. Rabatte gibt es auch, wie für Garagenparker, für Wenigfahrer und für bestimmte Berufsgruppen – nicht aber spezielle für Rentner aus dem Ausland, die hier ihren Lebensabend verbringen. Dabei funktioniert die Versicherungsbranche in Spanien ähnlich wie in Deutschland. Es gibt verschiedene Haftpflichtversicherungen (mit/ohne Diebstahl/Glas etc.), eine sogenannte Solo Terceros (con/sin robo/lunas etc.) und die Kasko-Versicherungen. Deutsche Resistenten können allerdings von ihrem Schadensrabatt aus Deutschland auch profitieren. Denn dieser wird in der Regel anerkannt, wenn die deutsche Versicherung ein Schreiben in Spanisch und Deutsch vorlegt.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de


Besonderheit Abschleppen

In der Autoversicherung in Spanien gibt es aber einige Besonderheiten. Hierzu gehört, dass das Abschleppen nicht in den Standard-Verträgen für die Autoversicherung vorhanden ist. Doch alle Autoversicherungen in Spanien müssen über einen Abschlepp- bzw. Pannenservice – Asistencia en Viaje – enthalten. Die Details der Verträge sollten sehr genau geprüft werden. Denn Abschlepp-Versicherung ist nicht gleich Abschlepp-Versicherung. Die Angebote variieren sehr stark. Ein Vertrag sollte auf jeden Fall Details haben wie internationale Pannenhilfe, Krankenversicherung und inkl. Ersatzteile. Um ein Auto in Spanien anmelden zu können, ist es im Übrigen nicht erforderlich eine Deckungskarte der Versicherung vorzulegen. Das macht man einfach später.