Autofahren in Indien ist ein Abenteuer

Autofahren in Indien ist schon ein ganz besonderes Erlebnis. Die meisten Touristen lassen sich daher auch fahren. Und selbst Geschäftsleute, die längere Zeit in Indien verweilen, haben in der Regel auch einen Fahrer. Wer in Indien indes ein Auto auf sich anmeldet, der muss auch eine Autoversicherung haben. Und zwar auch dann, wenn er nicht selbst fährt. Der Grund, warum Touristen und Geschäftsreisende lieber als Beifahrer fungieren sollten, ist, dass es auf den Straßen Indiens regelrecht rund geht. Vor allem in den großen Städten tummeln sich unzählige Autos, Busse, Mopeds und Fahrräder auf der Straße. Es gibt zahlreiche Staus. Eigentlich besteht der Verkehr in den großen Städten aus einem regelrechten großen Stau. Mit einem Kleinwagen ist man hier besser beraten, als mit den großen Limousinen.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Extrem verkehrsreich

Wer sich dennoch in Indien ins Getümmel wagt mit dem Auto, der muss wissen, dass man hier links fährt. Das ist ein Übrigbleibsel der englischen Kolonialzeit. Wenn man sich aber mal vorstellt, dass allein in der Hauptstadt New Delhi rund 2 Millionen Fahrzeuge zu Spitzenzeiten auf der Straße sind, kann man sich vorstellen, dass es hier sehr hektisch zugeht. Man muss schon ein routinierter Fahrer sein, um sich auf den Straßen hier in Indien zurechtzufinden. Man sollte stets wachsam sein. Täglich passieren mehrere kleine und größere Unfälle. So richtig an die Verkehrsregeln halten sich die Inder nicht gerade. Obwohl Fahrspuren vorhanden sind, kann es sein, dass einem gleich mehrere Autos auf der eigenen Spur entgegenkommen. Auch das Schneiden und das Vorfahrt nehmen ist an der Tagesordnung.

Versicherung

Der Versicherungsschutz fürs Auto ist in Indien für Autos bzw. bei Unfällen mit einem Auto alles andere als vergleichbar mit der Absicherung in Deutschland. In den Policen gibt es zum Beispiel auch den Abschreibungsaufwand von Metall und Kunststoff. Ansprüche, die Dritte bei einem Unfall geltend machen, sind selten. Denn eine Rechtsschutzversicherung haben die meisten Inder nicht. Dass sich Inder mit Alkohol ans Steuer setzen, muss man besonders des Nachts einkalkulieren. Die Gefahr steigt, je weiter die Zeit nach 22 Uhr voran geschritten ist. In der Nacht zu fahren ist daher sehr riskant.