Von Quriat nach Muscat

In unserer zweiten Woche in Oman ging es weiter für uns von Quriat nach Maskat. Maskat wird auch gern Muscat genannt und ist eine Stadt, gerade einmal 100 km entfernt von Quriat. Er befindet sich ebenfalls an der Küste und hat gerade einmal 30.000 Einwohner, was auch wieder relativ wenig ist. Es gibt aber noch viele kleine Vororte drum herum und so ist Mascat bald die größte Stadt, die der Oman zu bieten hat. In Maskat ist es sehr warm, weil die Stadt direkt am Meer liegt. Von den Bergen im Hintergrund ist keine Abkühlung zu erwarten und so brutzelt man in Maskat ganz schön in der Sonne. Besonders in der Mitte des Jahres können bis zu 40 Grad erreicht werden, an die man sich erst gewöhnen muss. Maskat ist die Universitäten- Stadt. Es gibt zwar auch in anderen Städten in Oman Universitäten, aber nicht so viele, wie sich hier in der einen kleinen Stadt befinden. In fast jeder Straße ist eine Universität zu finden, wenn man darauf achtet und sie verteilen sich wirklich quer durch die Stadt. Genau übrigens auch wie die Sehenswürdigkeiten, die es hier auch wild verweilt in der Stadt gibt. Überall gibt es etwas zu sehen.

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Foto: PublicDomainPictures / pixabay

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Die Stadt Quriat (Oman)

Ich war froh, als meine Freundin und ich endlich einmal zu unseren ersten Ferien Oman aufgebrochen sind. Darauf habe ich lange gewartet. Die meisten Touristen fliegen immer nach Dubai oder Abu Dhabi, wenn es um arabischen Länder geht, aber ich wollte unbedingt nach Oman, weil der Staat einfach nur wunderschön ist und viel zu bieten hat. Hier gibt es die meisten Festungen und Burgen in der ganzen Region und so wollte ich mir unbedingt ein Auto mieten, um sie alle abzufahren. Die erste Woche verbrachten wir in Oman aber am Strand, damit wir uns von unserem Alltag verabschieden, ein wenig zur Ruhe kommen und uns außerdem an das Klima in Oman gewöhnen konnten. Ich war noch nie in einem Urlaub, in dem es so warm gewesen ist. An das Klima muss man sich also wirklich erst gewöhnen, aber das geht dann doch relativ schnell, wenn man einmal dort ist. Dem Klima kann man bekanntlich nicht entgehen und so hat man gar keine andere Wahl, als sich daran zu gewöhnen. Um den Strand so richtig zu genießen, haben wir uns für die erste Woche ein Hotel in Quriat genommen.

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Foto: millergra / pixabay

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Bahla – Oasenstadt in Oman

Wenn man in Oman unterwegs ist, sollte man unbedingt einen Abstecher nach Bahla machen. Bahla ist eine der ältesten Königsstädte in Oman und so waren mein Freund und ich natürlich dorthin unterwegs. Zudem ist Bahla eine Oasenstadt. Das wollten wir uns in unseren Oman Ferien auf keinen Fall entgehen lassen, denn wir hatten beide noch nie eine Oasenstadt, geschweige denn eine Königsstadt gesehen. Bahla liegt 180 km südlich von der Stadt Muscat am Fuße des Gebirges Dschabal al Achdar. Von Weitem kann man sie schon sehen, denn sie ist von einer 12 km langen und 5 km hohen Stadtmauer aus Lehmziegeln umgeben. Die Fahrt dorthin dauert knapp zwei Stunden und wir haben uns extra dafür ein Auto gemietet. Vom 12. bis 17. Jahrhundert war Bahla die Hauptstadt der Nabhani Dynastie, deswegen haben wir rein optisch etwas Großes erwartet. Wir wurden nicht enttäuscht. Sobald die Stadtmauer ganz klein auftauchte, fanden wir es schon klasse, den Weg auf uns genommen zu haben. Noch besser wurde es, als wir angekommen sind, denn dann konnten wir zum ersten Mal die Festung Hisn Tamah sehen. Nachdem wir die Stadtmauer passiert hatten, stand die große Festung einfach vor uns.

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Foto: falco / pixabay

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Bei der Festung Hisn Tamah

Als mein Freund und ich bei der Festung Hisn Tamah, in der Stadt Bahla, unterwegs waren, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die Festung war viel größer, als ich sie mir zuvor vorgestellt habe und so gab es dort wirklich viel zu sehen. Die Festung wurde im 17. Jahrhundert erbaut und war schon ziemlich verfallen, bis sie 2004 endlich renoviert wurde. Ein Team von internationalen Spezialisten sorgte mit traditionellen Bautechniken dafür, dass der alte Charme der Festung erhalten bleiben konnte. 2012 wurden die Renovierungen abgeschlossen und seitdem kann die Festung Hisn Tamah besichtigt werden. Wir wollten sie uns auch unbedingt anschauen und die zwei Stunden Fahrt dorthin, die wir auf uns genommen hatten, haben sich auch mehr als gelohnt. Bahla selbst ist aber auch sehr schön. Es ist das Zentrum der Töpferei, das sich ebenfalls in der Festung befindet. Hier kann man den Einheimischen beim Töpfern zuschauen und auch ein paar Produkte erstehen, wenn man möchte. Zudem gibt es neben der Festung auch noch eine historische Moschee, die zwar ziemlich heruntergekommen aussieht, weil sie auch sehr alt ist, in der aber tatsächlich noch Andachten abgehalten werden. Wenn man sich passend kleidet, kann man einen Blick hinein werfen, was wir dann auch getan haben.

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Foto: sweetreilly0 / pixabay

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