Englisch ist nicht gleich Englisch

Ein Sprachaufenthalt Englisch kann man nicht nur in England durchführen. Denn Englisch ist Weltsprache und wird in vielen Ländern gesprochen. Einen Sprachurlaub sollte man allerdings nur in einem Land machen, in dem Englisch auch Amtssprache ist. Das Problem, das sich in England vielleicht entwickelt ist, dass hier verschiedene Akzente gesprochen werden. Das heißt im Norden von England spricht man anders als im Süden oder Osten. Das kennt man ja auch schon von Deutschland und man weiß wie schwer es ist wenn man aus Berlin kommt, einen Bayer zu verstehen. Das gleiche passiert Engländern, die aus London kommen und nach Wales reisen. Insbesondere dort wird auch noch von ca. 20 Prozent der Bevölkerung Walisisch gesprochen. Schwer zu verstehen ist für einen Londoner auch das Schottische.

Foto: Thommy Weiss  / pixelio.de
Foto: Thommy Weiss / pixelio.de


Andere Sprachen

Im Grunde genommen dürfte es einem Sprachschüler aber nicht schwer fallen sich mit einem Briten, egal woher er kommt am Ende des Sprachkurses zu verständigen, auch wenn es in fast jeder Stadt Englands verschiedene Slang-Ausdrücke gibt. Bedingt durch die verschiedenen Nationalitäten, die in England leben, findet man dort auch eine besondere und sehr tolerante Mentalität vor. Dabei praktizieren fast alle, die in England leben und sich mit dem Land mehr oder weniger identifizieren mit der betonten englischen Höflichkeit. Deren Hauptvokabular sind kurze Sätze wie „Thank You“, „You’re welcome“ und „Excuse me“. Auch ein Busfahrer erhält meist einen Dank für eine Kurzfahrt in der Stadt.

Möglichst kein Körperkontakt

Wenn man als Sprachschüler aus einem mitteleuropäischen Land wie Deutschland nach England kommt, hat man es allerdings ein bisschen schwer sich zurecht zu finden. Denn es ist vor allem die Gestik, die in England auch ein bisschen anders ist. Neben den Begrüßungsfloskeln gibt es da auch noch die Eigenheit der Briten, die darauf baut, dass man recht wenig Körperkontakt will. Sich die Handgeben zur Begrüßung ist hier ebenso unüblich, wie auch das Umarmen und Küssen in aller Öffentlichkeit. Strafen gibt es hier zwar nicht, wenn man das machen sollte, doch wird schon ein bisschen schief angesehen. Doch eine andere Sprache sprechen als die eigene, das machen nur die wenigsten Briten. Englisch ist eben auf der Welt allgegenwärtig.