Olbia – wichtiges Kultur- und Handelszentrum

Olbia gilt allgemein hin als Tor zur Costa Smeralda. Denn alle Urlauber, die dort nicht mit der Yacht hinfahren, kommen über den stadteigenen Flughafen an und fahren dann in Richtung Nordosten weiter. Dass Olbia einen sehr guten Zugang zum Meer hat, das haben aber auch schon die Etrusker entdeckt. Immerhin liegt der Ort nur 125 Seemeilen von Italien entfernt. Damit ist Olbia dem italienischen Mutterland näher, als irgendeine andere Stadt oder ein Ort auf Sardinien. Dass Olbia aber so günstig gelegen ist auf der Insel hatte in der Geschichte auch schon Nachteile. So war die Stadt die erste auf Sardinien, die den Römern in die Hände fiel und auch die Byzantiner eroberten die Stadt recht zügig.

Foto: daniel stricker  / pixelio.de
Foto: daniel stricker / pixelio.de


Sehenswürdigkeiten und Wirtschaft

Da Olbia selbst nur wenige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, wie die Kirche San Simplicio und die Kirche zum Apostel Paulus sowie auf dem 246 m hohen Punta Casteddu eine Nuraghe und die Befestigung Cabu Abbas, die vor allem das Ziel von Tagenausflugs-Touristen sind, ist die Stadt aber ein idealer Durchgangsort für die Touristen, die auf dem Weg sind zur Costa Smeralda. Darüber hinaus ist die Stadt auch Standort von einigen Unternehmen, die dafür sorgen, dass es in der Region außer im Tourismus auch noch andere Arbeitsplätze gibt. Hauptarbeitgeber ist der Flughafen der Stadt, rund 4 km entfernt vom Stadtzentrum und der Fährhafen. Dort werden täglich wichtige Lebensmittel und sonstige Waren aus Italien angeliefert. Denn Sardinien kann sich nicht von den wenigen landwirtschaftlichen Produkten selbst versorgen, die auf der Insel angebaut werden.