So gestalten sich die Preise in der Autoversicherung in der Schweiz

In der Schweiz ticken die Uhren zwar manchmal ein bisschen anders. Doch wenn es um die Autoversicherung geht, ist es so, dass man durchaus sagen kann, dass die Berechnung dafür ähnlich gestaltet ist wie in Deutschland. Bei der Berechnung der Prämie spielt eine Rolle, wie leistungsstark das Auto ist und wie viel Fahrpraxis der Fahrer hat. Doch auch die Nationalität spielt bedingt eine Rolle. Dies trifft aber nur dann zu, wenn ein Versicherungsnehmer aus dem südosteuropäischen Bereich ein Fahrzeug in der Schweiz anmelden möchte. Ansonsten sagt man offiziell in der Schweiz, dass es überhaupt keine Rolle spielt, welche Nationalität der Versicherungsnehmer hat. Aber dennoch gilt: Ausländer ist nicht gleich Ausländer. Deutsche haben da deutlich bessere Chancen auf eine günstige Versicherung als Versicherungsnehmer aus Polen.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de


Das Geschlecht spielt eine Rolle

Franzosen und Schweden zahlen in der Schweiz ähnlich hohe Prämien wie die Schweizer selbst. Wenn nachgefragt wird, bekommt man die Auskunft, dass damit auf das Schadensrisiko von Bürgern einiger Staaten reagiert wird. Bei der Gestaltung der Prämienhöhe für die Autoversicherung spielt aber auch das Geschlecht des Fahrers eine Rolle. Bei einigen Versicherungen zahlen die Frauen aber durchaus weniger als die Männer. Andere indes sehen die Frauen als das schwache Geschlecht an und das daher risikobehaftetere. Irgendwie kann man dies doch als diskriminierend ansehen, wobei man bedenken muss, dass Frauen in der Schweiz erst ab 1971 das Wahlrecht erhielten. Aus diesem Grund sind die meisten Autos in der Schweiz auch auf Männer angemeldet.