Brauchtum im Engadin

Die Schweiz wäre nicht so facettenreich ohne ihre diversen Bräuche, die alle auf das Bauerntum zurückzuführen ist. Früher gab es in der Schweiz, insbesondere im Engadin auch kaum etwas anderes, als Landwirtschaft. Heute gibt es noch den Tourismus, mit dem sich auch die meisten Einwohner von Pontresina ihren Lebensunterhalt verdienen. Viele betreiben heute ein Restaurant oder ein Hotel Pontresina und sind auch sehr engagiert bei den Bräuchen. Diese können auch die Touristen erleben, die in den Ort kommen, um Urlaub zu verbringen. Hierzu gehört auch der Chalandamarz. Der Ursprung dieses Brauchs, der am 1. März gefeiert wird, stammt aus dem romanischen Teil der Schweiz, also direkt aus dem Engadin. Doch dieses Fest wird in der ganzen Schweiz begannen. Chalandamarz kennzeichnete einst den Anfang des Jahres und diente letztlich dazu, dass die bösen Geister vertrieben werden. Anlässlich dieses Festes zieht heute auch in Pontresina die Dorfjugend durch die Straßen – singend und schellend, damit der Winter auch ja bloß bald verschwindet.

Foto: Joujou / pixelio.de
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