Malaria in der Karibik

Ein Medikamenten Kühlschrank sollte eigentlich in jedem Hotelzimmer auf der Welt stehen, an jedem Ort und auch in der Karibik. Denn auch in diesem Urlaubsparadies gibt es ein paar Schattenseiten und eine davon sind durch Stechmücken übertragene Infektionskrankheiten. Neben dem Denguefieber und dem Chikugunya-Fieber ist auch die Malaria zu einer karibischen Krankheit geworden. Waren früher eher Länder die Afrikas und Asien sowie Brasilien Malaria-Länder, haben die Klimaveränderungen der letzten Jahrzehnte und die immer höhere Mobilität der Menschen dazu geführt, dass auch andere Weltgegenden wie die Karibik mit betroffen sind. Besondere Risiko-Gebiete für Malaria sind die Dominikanische Republik, Haiti, Jamaika und die Kleinen Antillen (besonders Aruba und St. Martin. Malaria wird am häufigsten durch den Stich der Anopheles-Mücke oder Malariamücke übertragen, wenn diese sich vorher mit winzigen einzelligen Erregern, den Plasmodien infiziert hat. Sticht die Mücke einen von Malaria befallenen Menschen, dann saugt sie mit dem Blut die Erreger auf und gibt sie beim nächsten Stich an einen anderen Menschen ab. Aber auch bei einer Blutübertragung im Krankenhaus ist eine Übertragung der Erreger möglich. Von Mensch zu Mensch überträgt sich Malaria nur höchst selten.

Bild: skeeze / Pixabay
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